Sessionsrückblick "Bundeshaus Aktuell" - Informationen über die Bundespolitik aus erster Hand

Am 23. Juni 2022 blickten die Luzerner FDP-Bundesparlamentarier Damian Müller und Peter Schilliger am Anlass «Bundeshaus Aktuell» auf die eidgenössische Sommersession zurück. Daneben gewährte Max Renggli, CEO der Renggli AG, einen interessanten Einblick in das Unternehmen und referierte über das Bauen von heute und morgen. Am 23. Juni 2022 blickten die Luzerner FDP-Bundesparlamentarier Damian Müller und Peter Schilliger am Anlass «Bundeshaus Aktuell» auf die eidgenössische Sommersession zurück. Daneben gewährte Max Renggli, CEO der Renggli AG, einen interessanten Einblick in das Unternehmen und referierte über das Bauen von heute und morgen.

Informationen zu geben über ihre Arbeit im Bundeshaus, über die wichtigsten Vorlagen der Sommersession und ein offenes Ohr für Rückmeldungen und Anliegen aus der Bevölkerung zu haben: Dies ist die Motivation der Luzerner FDP-Vertreter in Bundesbern. Die Anlassreihe «Bundeshaus Aktuell» zieht regelmässig Gäste aus dem ganzen Kanton an und wird abwechslungsweise von einem Bundesparlamentarier organisiert.

Ständerat Damian Müller begrüsste zu Beginn die beinahe 100 Besucherinnen und Besucher zum Anlass «Bundeshaus Aktuell»in der Renggli AG in Schötz. Anschliessend sprach Max Renggli, Inhaber und CEO der gleichnamigen AG, über die Verbindung von Ökologie und Ökonomie des Architekturbüros, das seit über 90 Jahren für den Fortschritt im Holzbau steht. Hier gibt es grosses Potenzial für mehr Energieeffizienz: Der Gebäudepark der Schweiz ist für rund 45 Prozent des Gesamtenergieverbrauches verantwortlich.

Danach informierten die Bundesparlamentarier über ausgewählte Geschäfte der letzten Session. Ständerat Damian Müller ging in seinem Rückblick auf die schwierige Beratung der beruflichen Vorsorge ein. Zum einen betonte er, dass es keine Einbussen bei den Renten von zukünftigen Pensionierten geben dürfe, zum anderen müssten die Gesamtkosten so ausgestaltet werden, dass sie für das Gewerbe tragbar seien. «Ein Entscheid konnte leider nicht getroffen werden, aber manchmal ist es besser, keine Entscheidung zu treffen als eine falsche», so der Ständerat. Er arbeite aktiv mit, dass auf die Herbstsession hin ein tragfähiger Kompromiss vorliege. Weiter hat sich Müller für einen Rettungsschirm bei der Stromversorgung und den Zersiedelungsstopp eingesetzt.

Nationalrat Peter Schilliger ging auf die Amortisation der umfangreichen Unterstützungspakete zur Bekämpfung und Abfederung der wirtschaftlichen Folgen während der Pandemie ein. Er erklärte, dass die eine Hälfte der rund 30 Milliarden Franken Coronaschulden mit den Überschüssen der vergangenen Jahre verrechnet werde und die andere Hälfte innerhalb eines absehbaren Zeithorizonts von acht Jahren amortisiert werden soll. Dabei betonte er die starke Unterstützung der FDP für dieses Vorgehen und führte aus, warum das Einhalten der Schuldenbremse für unser Land wichtig ist.

Bei der anschliessenden Fragerunde wurde über die aktuelle Sicherheitspolitik, den Fachkräftemangel in der Wirtschaft und die Sicherung der Altersvorsorge diskutiert. Danach führten kompetente Mitarbeitende der Renggli AG durch die Produktion. Beim abschliessenden Apéro mit Risotto konnten die Diskussionen im persönlichen Gespräch vertieft werden. Der gegenseitige Austausch wurde sowohl von den FDP-Bundesparlamentariern als auch von den anwesenden Besucherinnen und Besuchern sehr geschätzt.